Donnerstag, 22. Dezember 2016

Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch!

"Die besinnlichen Tage zwischen Weihnachten und Neujahr haben schon manchen um die Besinnung gebracht.“
(Ringelnatz)

Ich bin gespannt, wie es in diesem Jahr bei uns laufen wird. ;-)

Ich wünsche euch allen ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.
Wir sehen uns in 2017 wieder.
 

Donnerstag, 15. Dezember 2016

RUMS #50/16: Ein Poncho? Ein Poncho!

 Ich habe das Gefühl, dass der Weihnachtswahnsinn bei den Leuten noch eher einsetzt. Ich meine: es sind noch knapp zwei Wochen, aber schon jetzt ist es nachmittags um drei Uhr rappelvoll in den Geschäften, die Stimmung ist gereizt, die Schlangen an den Kassen sind lang und es wird geschubst und gedrängelt.
Normalerweise ist es um die Uhrzeit immer noch hübsch, ein Hoch auf die Teilzeitarbeit, aber Mitte Dezember scheint das auch nicht mehr zu helfen.
Auch bei der Arbeit sind die Menschen gerade überwiegend...sonderbar. Egal, bald ist es ja geschafft, es ist Heiligabend und ich habe eine Woche Urlaub.
 Zurück zum Thema. Ich habe einen Poncho genäht. Genauer gesagt einen asymetrischen Wendeponcho. Beim Nähen war da erst ein Knoten im Kopf. Ich war froh, als die Anleitung kam, denn dann habe ich es geschnallt. ;-) Stoff ist Jaquard, farblich perfekt passend, zwei verschiedene Muster. Je nachdem, wozu man Lust hat, kann die passende Seite gewählt werden.
 Als wir die Fotos geschossen haben, war es bitterkalt. Aber die Bäume und die Wiesen sahen wunderschön aus. Wirklich wunderschön!
Auf dem nächsten Foto könnt ihr noch mal beide Seiten sehen. Die blau-weißen Streifen vom Shirt dazu sind natürlich etwas viel; weiß ich. Aber ich hatte gerade nichts anderes im Schrank. Die Uni-Teile waren alle in der Wäsche. Ihr müsst da also durch.
Viel Spaß euch beim Poncho nähen; das ist herrlich kuschelig.

Schnitt: Frau Penny von Schnittreif und Fritzi
Stoff: Lillestoff

Mittwoch, 14. Dezember 2016

AWS: Palouis mit Kragen und die Zeitmaschine

 Mein Mann wird im Haus immer wieder mit genähten Werken bedacht. Er trägt die Teile, die ich ihm nähe regelmäßig und gerne.
Als Holger und Ole letzten Sommer alleine ein paar Tage in Bremen war (weil ich arbeiten musste...), war er bei Dana im Stoffgeschäft, weil er eigentlich nur eine Bestellung für mich abholen sollte. Und hat sich direkt selbst einen Stoff mitgenommen mit der Bitte, dass ich ihm ein Pullover draus nähe mit Kuschelkragen.
 Gesagt, getan.
Ich habe den Pullover schon im September beim Lillestoff Nähfestival genäht und ihm dann zum Hochzeitstag Ende September geschenkt. Frech, oder? Er bringt sich selbst den Stoff mit und kriegt dann was draus geschenkt. Es gab aber keine Beschwerde. Der Pulli wird gerne getragen.
Genau genommen war er ca. 10 Mal in der Wäsche, bevor er es vor die Kamera geschafft hat. So soll es sein.
Als Schnitt habe ich wieder Palouis genommen. Der hat sich hier bewährt. Der Mann hat die nötige Freiheit (es darf unter gar keinen Umständen unter den Armen zu eng sein) und fühlt sich wohl. Hey!
Näht ihr auch für eure Männer? 
Ich würde gerne noch häufiger für ihn nähen. Da ich mir zu Weihnachten eine Zeitmaschine gewünscht habe, sollte das bald möglich sein. ;-)

Schnitt: Palouis von Kibadoo

Dienstag, 13. Dezember 2016

Wolfs-Toni

 Vor kurzem haben wir wieder eine Bestandsaufnahme des Kinderkleiderschrankes vorgenommen: eindeutig zu viele Hosen für zu wenig Oberteile. Insbesondere zum Ende der Woche werden die Oberteile knapp, vor allem seit der junge Mann aus dem Becher trinkt. Beim Wasser trinken passiert selten was, aber sobald Milch im Becher ist, wird gekleckert. ;-) Auch im Kindergarten scheint der Klamottenverbrauch recht hoch zu sein, zumindest habe ich häufig die Meldung "Wechselkleidung" mitbringen im Fach.
 Im Bestand befand sich kein einziger Kapuzenpullover. Alle Kapuzenpullover aus dem letzten Winter sind zu klein. Da sich Toni hier im Haus bereits als Damen- und Herrenversion bewährt hat, sollte nun auch der Kinder-Toni im Hause Hasemann einziehen.
Ich habe den Pullover ohne eine einizige Änderung genäht und bin zufrieden. Der Pulli ist noch etwas zu groß, aber es ist ja absehbar, dass das Kind nicht bei dieser Größer bleibt.
 Die Stoffauswahl war schnell getroffen: es sollte der Wolfsstoff sein. Die blau-weißen Ringel haben perfekt gepasst. Ich habe sie auch für das Vorderteil genommen, damit ich den großen Wolf noch mit aufnähen konnte. Da die Rückseite mit Wölfen ist, musste ich auch gar nicht darauf achten, ob die Streifen perfekt aufeinander passen. ;-)
 Fotos machen ist gerade recht schwer. Das Kind rennt lieber im Affenzahn durch die Wohnung (lieber Nachbarin, es tut mir Leid, dass wir immer auf deinem Kopf trampeln!) und wenn ich sage "Komm", ist das erst recht ein Grund zum Wegrennen. Wie gut, dass es den Sportmodus an der Kamera gibt. Anders kriege ich es gerade nicht hin.
Toni wurde also als tauglich im Schnittmusterportfolio aufgenommen; gut, dass wir lange was davon haben.

Schnitt: Toni von Schnittreif und Fritzi
Stoff: Hamburger Liebe Wölfe mit Lillestoff-Ringeln, beides gekauft im Ideenreich Kulmbach
Verlinkt: HOT, Creadienstag
 

Donnerstag, 1. Dezember 2016

Über passende Stoffe: Cheyenne (RUMS #48/16)

 Gestatten, ich heiße Kathi und bin stoffsüchtig. Dass ich damit nicht alleine bin (Gott sei Dank), stelle ich fast täglich in verschiedenen Gruppen fest. Das macht es nicht besser, aber erträglicher.

In fast jeder Stadt, in der ich unterwegs bin, stöbere ich durch die verschiedenen Stoffgeschäfte. Wenn ich bei meinen Eltern in Hildesheim bin, besuche ich dort auch regelmäßig zwei Stoffgeschäfte.


Vor gut einem Jahr (oder ist es noch länger her?) war ich im Stoffatelier Gaby Niemeyer. Sie hat eine große Auswahl an Westfalen-Stoffen, genau wie C. Pauli-Stoffe.

C. Pauli habe ich das erste Mal in Frankreich im Urlaub gesehen. Bis dato kannte ich diesen Stoffhersteller gar nicht, aber habe zu Hause direkt ein bisschen gegoogelt und viele der Stoffe haben mir gut gefallen.

 Der Stoff, der jetzt eine Bluse geworden ist, hat mir im Laden sofort unfassbar gut gefallen. Ich musste ihn einfach mitnehmen. Das Gefallen hat sich auch nicht geändert. Ich habe den Stoff immer und immer wieder aus der Kiste gezogen, gestreichelt, für ein Projekt ins Auge gefasst und wieder zurückgelegt. Es war noch nicht seine Zeit.

Manchmal fügt sich ja alles, irgendwie und irgendwann.

 So geschehen jetzt. Als Annika Cheyenne in der Vorschau gezeigt hat, kam mir sofort dieser Stoff in den Sinn. Die 1,5 m haben gereicht (bei 150 cm Stoffbreite), auch wenn die Beschreibung einen deutlich höheren Verbrauch angegeben hat. Wir haben das auch in der Gruppe diskutiert, da es ja nervig ist, wenn man einen hohen Stoffverbrauch angegeben kriegt, den Stoff in der Menge auch kauft und es bleibt viel übrig. Quasi umsonst bezahlt. Wir vermuten, dass es einfach amerikanische Vorgehensweise ist. Sie lassen den Stoff auch im Bruch liegen, wie die Stoffe auf den Ballen sind und legen nach dem Schema die Stoffe auf. Kein Wunder, dass der Verbrauch dann deutlich höher ist.

 Cheyenne kann auf zwei Arten genäht werden: als Tunika oder Blusenlänge, ebenfalls besteht die Wahl zwischen durchgehender Knopfleiste oder halber Knopfleiste, Blusenkragen oder nur Stegkragen. Meine erste Cheyenne sollte mit durchgehender Knopfleiste sowie Blusenkragen mit Steg sein. Der Kragen ist mit Bügeleinlage verstärkt (die genaue Nummer vom Vlies weiß ich nicht. Es ist so Gewebeeinlage, wie ein dünnes Netz. Die wurde mir in der Schneiderei für Blusen etc. empfohlen.), genau wie die Knopfleiste.

Ich habe beim Kragen gebügelt, was das Zeug hält, mich genau an die Nahtzugabe gehalten und pingelig gesteckt. Siehe da: Kragen und Steg sind sehr sauber und ordentlich geworden.

Die Schultern habe ich auf Empfehlung von Dominique (danke meine Liebe) 1 cm verbreitert, da ich zu den breitschultrigen Exemplaren gehöre. Dazu habe ich mal meine Burda Nähschule rausgekramt. Ist ja nicht so, dass in dem Buch alles erklärt wird. jetzt habe ich es endlich mal benutzt.

 Statt genähter Knöpfe mit Knopflöchern habe ich aus reiner Faulheit Druckknöpfe verwendet. Aber immerhin nicht irgendwelche Druckknöpfe, sondern die Perlmutt-Drücker. Passen perfekt dazu und sehen hochwertig aus.

 Ich bin mit meiner neuen Bluse hochzufrieden und kann euch nur Mut machen: Blusen nähen ist nicht so schlimm, wie es aussieht. Haltet euch an die Anleitung und die Nahtzugabe und steckt viel und ordentlich. Dann ist das ganze gut zu schaffen.
So eine Bluse ist natürlich nicht in 1 Stunde genäht wie ein Basic Shirt aus Jersey. Ich finde genau solche Projekte zwischendrin sehr schön und das Ergebnis macht mich natürlich auch stolz.
 Also ran an Cheyenne.

Ihr kriegt den Schnitt frisch ins Deutsche übersetzt von Annika. Was besonders angenehm ist: der Schnitt liegt nicht in A4 vor, sondern auch in A0 und kann prima geplottet werden. Es gibt zahlreiche Online Shops, die solche Schnitte schnell und kostengünstig drucken. Ich nutze lieber so einen Service anstatt selbst zu drucken und ewig zu kleben.



Schnitt: Cheyenne, im Original von Hey June, übersetzt von Näh-Connection

Stoff: Stoffatelier Gaby Niemeyer (C.Pauli Webware)

Verlinkt: RUMS, Ich näh Bio

Viel Spaß noch beim Öffnen des ersten Türchens. :-)

Mittwoch, 30. November 2016

AWS: Brauchen kleine Kinder Hemden?


 Nein. Eindeutig nein.

Warum seht ihr dann heute ein Hemd für Ole bei mir? Weil es schön ist. ;-)

Kinder sollen frei sein und sich bewegen können. 
 Ole klettert und spielt und tobt und fährt auf Roller oder BobbyCar. Da ist es praktisch, wenn er Jogginghosen und Sweater trägt.
 Für besondere Anlässe darf es dann aber auch mal "unpraktisch", aber schick sein. Weihnachten wäre jetzt mal ein sehr zeitnahes Event.

 Schon immer war es Weihnachten bei uns üblich, dass wir uns an Weihnachten ordentlich anziehen. Kleider oder Bluse, Hemd, mal keine Jeans. Wir feiern Weihnachten nicht in Jogginghose bzw. wechseln erst spät abends in so ein Outfit. Morgens hingegen kann es sein, dass wir lange im Schlafanzug herumtrödeln und mit Geschenken "spielen" und erst kurz vor dem Mittagessen angezogen sind.
 Für Ole steht das weihnachtliche Outfit nun fest. Er wird ein Hemd tragen. Passend in rot-grün. Ich nehme an, er wird so neben dem Christbaum kaum auffallen. ;-)

Die Sterne waren eher Zufall. 

Als das Hemd schon fast fertig war (und echt schön sauber genäht…), kam ein kleines Loch in das Hemd. Über die näheren Umstände dieses Loches möchte ich mich nicht näher auslassen…
 Plots haben an dem Tag nicht gehalten (Hallo Christkind, denk bitte an meine Transferpresse unter dem Weihnachtsbaum) und ich war äußerst genervt und frustriert. Der Mann des Hauses musste einiges aushalten. Ich habe das Hemd dann erst mal drei Tag an den Haken gehängt und mit Missachtung bestraft (obwohl es ja nicht am Hemdenschnitt lag, nur an Bügeleisen und kleinen Löchern…), bis ich mich aufgerafft habe, aus Stickfilz Sterne aufzunähen. Jetzt gefällt mir das Hemd für meinen kleinen Mann richtig gut und Weihnachten kann kommen.
 Der Schnitt ist das "Bookworm Button Up" von Blank Slate Patterns. Dieser Schnitt wurde wieder frisch übersetzt ins Deutsche, was das Nähen zumindest für mich deutlich erleichtert und jemand anders für mich das Umrechnen von Inch in Zentimeter übernimmt.

Du kannst den Schnitt in vielen verschiedenen Varianten nähen. Er ist sowohl für Mädchen als auch für Jungs geeignet. Bei der Mädchenvariante gibt es zucker Schleifentaschen. 


Auch so können bei den Jungs die Taschen unterschiedlich gearbeitet werden: Brusthöhe oder eben unten. Ich wollte die unten liegenden Taschen nähen, da so die kleine Maus schon rankommt und die Taschen nutzen kann für Steine, Murmeln und andere Schätze.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Nähen von vielen Hemden. Traut euch ran!



Schnitt: Bookworm Button Up von Blank Slate Patterns, übersetzt von Näh-Connection

Stoff: Lila-Lotta, gewonnen bei Zwirnguin; Streifen aus dem Ideenreich

Verlinkt: AfterWorkSewing

Donnerstag, 24. November 2016

RUMS #47/16: Oversized Sweater (Frau Isa)

 "Wenn es lässig und bequem sein darf, ist Frau Isa in ihrem Element. Dieser weit geschnittene, kurze Sweater punktet mit coolen Abnähern im Schulterbereich und einem halsfernen Stehkragen. Wenn du Frau Isa einmal getragen hast, ziehst du sie so schnell nicht wieder aus!
Ruck Zuck genäht mit der ausführlich bebilderten Nähanleitung.Schritt für Schritt bis zum fertigen Stück. Für Nähanfänger geeignet!
Als Material eignen sich Sweat oder ähnliche Stoffe mit etwas Stand. Sie sollten nicht zu weich sein, damit der Kragen nicht in sich zusammenfällt und nicht so steif, dass die Weite absteht."
 (Beschreibung aus dem Dawanda-Shop von Schnittreif)
 Ich kann die Beschreibung aus dem Shop voll bestätigen. Ich möchte meine Frau Isa nicht mehr ausziehen. Kaum, dass sie gewaschen ist, bügele ich schnell (jaaaa, ich bügele gerne und auch fast alle meine Klamotten...) und dann landet der Pulli schon wieder auf dem Stapel "zum Anziehen für Morgen".
 Den Stepper habe ich eigentlich für ein ganz anderes Projekt gekauft, aber als der Schnitt zum Testen bei mir ankam, habe ich in irgendeinem Katalog einen ähnlichen Oversize-Sweater aus Stepper gesehen. Ich habe tatsächlich länger überlegt, ob ich nicht doch einen anderen Stoff nehme und den Stepper aufbewahre, aber hey, wer weiß, wann ich dazu komme. Bis dahin kann ich was anderes kaufen oder rausschen aus den unendlich gefüllten Kisten.
 Der Kragen liegt nicht eng an, was ich sehr schätze. Enge Rollkragenpullover sind leider gar nicht meins, aber diese Kragenform hat sich direkt als tauglich dargestellt.
Einer zweiter Pulli ist schon fast fertig genäht und muss nur noch gesäumt werden. Ich denke, es werden dann auch noch mehr folgen...
Schnitt: Frau Isa von Schnittreif und Fritzi
(Der Schnitt wurde mir zum Testen zur Verfügung gestellt.)
Stoff: Stepper von Swafing, gekauft auf dem Stoffmarkt
Verlinkt: RUMS
 

Mittwoch, 23. November 2016

AWS: Eine Chobe-Bag für eine tolle Kollegin

 Im Sommer durfte ich Elke alias Elle Puls persönlich in Berlin kennenlernen. Anlass war eine gewonnen Stilberatung bei Komod in einer tollen Gruppe.

Elke hatte ihre Chobe-Handtasche dabei, genau wie Miriam. Der Schnitt ist sofort auf meine geistige To Sew-Liste gewandert. Zum einen landen hier immer wieder alte Jeans auf meinem Wiederverwendungsstapel, zum anderen hat die Tasche eine tolle Größe.
Wie ist das Schicksal manchmal so will, ist die erste Chobe leider nicht bei mir geblieben, sondern zu einer ganz liebe Kollegin gewandert.

 Sie hatte eine alte Hose und die sollte einen Nutzen kriegen. Neulich hatte ichmich ja noch darüber ausgelassen, dass ich egoistischer nähen möchte, als mehr für mich und meine beiden Mitbewohner, und da bin ich direkt wieder rückfällig geworden.

Das hat aber natürlich einen Grund: ich schätze diese Kollegin sehr, sie hat mich sehr lieb gefragt, sie hat mir keinerlei Vorgaben gemacht und ich hätte gefühlt ewig Zeit gehabt. Ich war hier nicht unter Druck gesetzt und habe die Tasche daher sehr gerne für sie genäht.
Die Jeans wurde mehr oder weniger komplett verwurstet. Die Hosenbeine habe ich zu den Streifen geschnitten und wie im E-Book beschrieben, aneinander genäht und von außen wieder abgesteppt. Für die zweite Taschenseite habe ich einen Webstoff mit Vlies bebügelt und als Highlight dort die Potaschen sowie den Original-Hosenbund mit aufgenäht.

 Da die neue Taschenträgerin Taschen mit langem Gurt zum Umhängen bevorzugt, habe ich keine kurzen Taschengriffe eingearbeitet, sondern eben nur den langen Gurt.

Der Boden ist nicht aus Leder, sondern aus Korkstoff. Ich finde dieses Material total interessant und werde das bestimmt mal wieder nutzen.


 In meiner Kiste liegen noch einige aussortierte Hosen von mir und vom Mann. Ich erhoffe mir ein baldiges Zeitfenster, damit ich mir selbst auch eine Chobe nähen kann. Dann auch mal mit den kurzen Schultergurten.


Schnitt: Chobe von Elle Puls
Stoffe: alte Jeans von der Kollegin, Kork und Webware aus dem Bestand (keine Ahnung, wo ich das mal gekauft habe)